Barleber Fight Night 2021

Die zweite Barleber Fight Night ist Geschichte und hat sicherlich auch etwas Geschichte geschrieben. Aufgrund der Pandemiesituation als große Open Air Show geplant, konnte die Veranstaltung alle in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Ein mit imposantem Überbau versehener Boxring, eine riesige LED- Wand und ein gemütlich eingerichteter Parkplatz luden die Menschen aus nah und fern ein. Den sechsstündigen bunten Mix aus Kultur und Sport eröffnete die eigens für die Fight Night geschriebene Hymne, die live im Boxring von Andreas Pohlmann unplugged gespielt wurde.
Über den Abend verteilt traten sechs Nachwuchstalente der Stieglitz Boxing Akademie gegen ihre Gegner aus Gifhorn und Hannover an. Dabei zeigten die Kleinsten (Gabriel Prisacaru, Alexander Ehrbardt und Sergeij Stinga), dass sie bei den Sviridov- Trainern in Hohenwarsleben schon jede Menge gelernt haben. Die Größeren (Wilhelm Groo, Daniel Sviridov und Arton Berisha) mussten dann ihr ganzes Können in die Waagschale werfen, um den Angriffen der Gegner etwas entgegenzusetzen. Besondere Motivation für alle jungen Boxer waren die Pokale, die persönlich vom ehemaligen WBO- Weltmeister Robert Stieglitz überreicht wurden.
Das nächste Highlight fand an einem im Boxring aufgestellten Tisch statt. Die besten Armwrestler Deutschlands und Polens trafen in einem einmaligen Länderkampf aufeinander. Im ersten Duell besiegte, in einer Neuauflage des Halbfinals der Weltmeisterschaften von 2019, Fabian Täger den extrem starken und bis in die Haarspitzen motivierten Rafael Fiolek mit 3:2.  Sein Bruder, Jan Täger, ebenfalls Weltmeister 2019, musste gegen Patryk Bugaj  ebenfalls in den fünften und entscheidenden Durchgang,, den er hauchdünn für sich entscheiden konnte. Im letzten Kampf des Tages traf der Lokalmatador aus Haldensleben, der „Hellboy“ Matthias Schlitte, auf den 20 Kilogramm schwereren Wieslaw Rzanny. An Spannung kaum zu überbieten, wogte das fünfte und entscheidende Match lange hin und her, bevor der polnische Sportler siegte und damit den Punkt für sein Nationalteam erkämpfte. Den goldenen Pokal konnte dann die deutsche Nationalmannschaft in Empfang nehmen und im Anschluss wurde auch schon kräftig darüber debattiert, wie man diese faszinierende Sportart auch bei der dritten Barleber Fight Night ins Programm einbinden kann.
Neu- und einzigartig bei einer Kampfsportveranstaltung war die Präsentation einer E- Sport Competition im Boxring. Vier Athleten trafen erst in zwei Halbfinals und dann in einem Finale beim Computerspiel Tekken 7 aufeinander. Alle Zuschauer konnten auf einer großen LED- Wand mitverfolgen, wie martialische Gestalten mit schnellen und gezielten Tritten und Schlägen, die durch die Spieler an der Konsole gesteuert wurden, um den Sieg fighteten. Am Ende konnte Marco Herden sich gegen Robert Sadowski durchsetzen und den Pokal von Organisator Marius Lauer in Empfang nehmen.
Aufgelockert wurden die Kämpfe durch die Auftritte der Künstler Tila Brea und Plogo und die Einlagen der Fechter des SV Angern. Die Einheimischen Annik Kösling und Andreas Kusian zeigte dabei sowohl Ausschnitte aus dem Training, als auch eine Showeinlage, die das Publikum begeisterte. Für Aufheiterung sorgte außerdem ein Einlagekampf im Armwrestling zwischen dem Schirmherrn der Barleber Fight Night, Frank Nase, und dem Bundestagskandidaten der CDU Gerry Weber. Trotz des spaßvollen Charakters nahmen beide das Duell sehr ernst und der Gemeindebürgermeister konnte knapp gewinnen. Am Rande der Veranstaltung konnte die Ausstellung der Barleber Foto AG zum Thema „Faszination Schwerathletik“ bewundert werden.
Neben drei Amateurkämpfen der Männer waren die angesetzten fünf Profikämpfe der Höhepunkt des Abends. Bei den Schwergewichten konnten sowohl der über 2m große Alexander Kupka als auch der, für die Schwerathletikscheune Barleben boxende, Eugen Buchmüller überzeugen. Kurzrundig und spektakulär besiegte der in Leipzig wohnende Ioan Barsan seinen Gegner aus Rumänien mit einem K.O.
An Stimmung kaum zu überbieten dann die letzten zwei Kämpfe des Abends. Mit einer technisch sehenswerten Leistung setzte sich Julian Vogel gegen den Pakistani Jawad Amir mit einem TKO kurz vor Schluss des Kampfes durch. Im Kampf um den Gürtel der Barleber Fight Night trafen im Cruisergewicht die beiden Boxer der Schwerathletikscheune Barleben Gevorg Kalashyan und Kevin Kirchner aufeinander. Von Anfang an schenkte keiner dem anderen auch nur einen Zentimeter im Ring und es entwickelte sich ein sehr intensiv geführter Kampf. Am Ende dominierte der 19jährige Kevin Kirchner das Kampfgeschehen und konnte glücklich seinen ersten Gürtel um die Hüfte legen.
Diesen wird er versuchen zu verteidigen, wenn geladen wird zur dritten Auflage der Barleber Fight Night am 14.05.2022.
 
Dr. Andreas Günther
 


2. Barleber Fight Night

 


Nun kann sie hoffentlich stattfinden – die 2. Barleber Fight Night.  Aufgrund der anhaltenden Pandemiesituation wird die Veranstaltung dieses Mal als Große Sommer Open Air Show am 10.07.2021 auf dem Parkplatz Nord neben der Mittellandhalle ausgetragen. Das gemischte Programm aus Kampfsportarten, Kunst und Kultur steht und wird die Zuschauer aus nah und fern bestens unterhalten und begeistern. Im Mittelpunkt der Profiboxkämpfe steht der Kampf von Julian Vogel, der versuchen wird, den begehrten Gürtel zu erkämpfen. Julian gab im vergangenen Jahr in der Mittellandhalle sein beeindruckendes Debüt für die Schwerathletikscheune Barleben mit einem spektakulären K.O. Sieg. Mittlerweile hat er den nächsten Karriereschritt vollzogen und trainiert im SES Team bei Meistertrainer Dirk Dzemski. 

Außerdem werden sich weitere Boxer der Schwerathletikscheune Barleben und der Stieglitz Boxing Akademie im Ring präsentieren. Gespannt sein darf man sicherlich auf die Auftritte von Daniel Sviridov und Arton Berisha, die beide bei Andrei Sviridov in Hohenwarsleben trainieren und schon bei der 1. Barleber Fight Night ihr Können aufblitzen ließen. Für die Schwerathletikscheune Barleben werden Kevin Kirchner und Tina Pohler durch die Ringseile klettern. Der für die Sportschule International aus Leipzig kämpfende Ion Barsan trifft in einem Duell über 10 Runden auf Dragis Nicolae aus Rumänien, und beide versprechen eine wahre Ringschlacht.

Erstmalig in der Geschichte dieser Sportart wird es einen Länderkampf im Armwrestling geben. Die deutsche Nationalmannschaft trifft dabei auf das Team aus Polen. Mit den Weltmeistern Jan und Fabian Täger und dem „Hellboy“ Mathias Schlitte streifen dabei einige Lokalmatadoren das Nationaltrikot über. Des Weiteren werden sich die beiden hoffnungsvollen Barleber Talente im Fechten, Anik Kösling und Andreas Kusian, ihrem einheimischen Publikum präsentieren. Für den kulturellen Teil wurden wiederum die bezaubernde Tila Brea mit ihrem breiten Repertoire und der aufstrebende Hip Hop Künstler Plogo aus Haldensleben verpflichtet. 

Ganz neue Wege beschreiten die Veranstalter mit der Einbindung einer E- Sport Competition in die Fight Night. Direkt im Ring, für alle sichtbar, werden sich die besten Tekken 7 Spieler duellieren. Auf kulturellem Gebiet dürfen sich die Zuschauer auf die Ausstellung der Barleber Foto AG zum Thema „Faszination Schwerathletik“ freuen, die am Rande der Fight Night besichtigt werden kann. 

Wer sich vorab schon ein Bild von den Athleten machen möchte, kann dies beim öffentlichen Wiegen im Rahmen des Sommerfestes am 9.7. ab 18 Uhr tun. 

Weitere Überraschungen sind in Planung und werden demnächst bekannt gegeben. Karten für den 10.07. gibt es unter www.barleber-fight-night.de oder in der Boutique Chamäleon Ebendorfer Straße 19 oder im Reisebüro Barleben Breiteweg 46. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr, der Einlass erfolgt ab 16 Uhr. 

Nachbericht

 
Barleber Fight Night war ein voller Erfolg 
 
Das war sie- die 1. Barleber Fight am 10.10.2020 in der Mittellandhalle. Von langer Hand vorbereitet, eigentlich schon für den 2.Mai geplant, konnte sie nun endlich, mit einigen coronabedingten Einschränkungen stattfinden. Und nach 4,5 Stunden purer Spannung und Unterhaltung gingen die aus nah und fern angereisten Zuschauer zufrieden nach Hause. Neben unterschiedlichen Kampfsportarten kamen auch Kunst und Kultur nicht zu kurz. 
Am Anfang des Abends trafen in zwei Halbfinalkämpfen die Profiboxer im Weltergewicht beim Super4Turnier aufeinander. Zur Überraschung Vieler unterlag dabei der Favorit Philipp Schuster recht deutlich dem aus Kiel angereisten Ali Haso. Das zweite Halbfinale war eine wahre Schlacht in der sich der physisch stärkere Maik Täubig durchsetzte. Vor allem für das weibliche Publikum waren die Ballerinas der Ballettschule Barleben mit Ballettmeister Konstantin Osin eine Augenweide. Mit tollen Kostümen und großer Hingabe wurden Teile aus dem Nußknacker oder Schwanensee inszeniert. 
Die Supermatches im Armwrestling brachten den Zuschauern eine Sportart nahe, die sonst nicht so im Fokus steht. Vor allem die Weltmeister Jan und Fabian Täger und der aus Haldensleben kommende „Hellboy“ Matthias Schlitte ließen ihren Gegnern keine Siegchance und betrieben Werbung für ihre Sportart. 
Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte von Tila Brea und der Band ZADOK aus Stendal, die die eigens für die Barleber Fight Night komponierte Hymne, spielte. Begeistert nahm das Publikum zur Kenntnis, wie eine zarte Sängerin allein mit ihrer Stimme den Ring so richtig rockte und zum Beben brachte. 
Sehr interessiert beobachtet und lautstark angefeuert wurden die K1 Kämpfer der 39er Kampfkunstschule aus Magdeburg. Dietrich Bertram und vor allem Anna Krolopp setzten ihren Gegnern mit Schlägen und Tritten dabei mächtig zu. 
Stimmungsvoll ging es bei den Amateurkämpfern der Stieglitz Boxing Akademie zu. Sowohl Daniel Sviridov als auch Arton Berisha bewiesen in ihren Kämpfen Herz und Können. Noch im Ring versprach dann der Veranstalter, Dr. Andreas Günther, dem 16jährigen Arton Berisha, dass dieser auf der 2. Barleber Fight Night am 01.05.2021 sein Profidebüt geben kann. 
Besonders überzeugen konnten die Profis der Schwerathletikscheune Barleben die beide mit deutlichen Siegen ihre Karriere starten konnten. Der 20-jährige Gevorg Kalashyan konnte dabei mit einem technischen KO über den erfahrenen Türken Kanber Punar triumphieren. Mit einem spektakulären Erstrunden KO machte der erst 17 Jahre alte Julian Vogel deutlich, dass von ihm noch einiges in der Zukunft erwartet werden kann. 
Den Höhepunkt des Abends bildete das Finale im Super4Turnier, in dem Ali Haso sich gegen Maik Täubig mit zwei wuchtigen Leberhaken und einem daraus resultierendem KO, durchsetzte. Am Ende des Abends waren sich alle Beteiligten darüber einig, dass die Barleber Fight Night nach einer Fortsetzung schreit, und sich alle schon heute darauf freuen. 
 


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Dr. Andreas Günther
Tel: 0173/2050259
E-Mail: doc@barleberfightnight.de